Was wir von Marcel Remus fürs Leben lernen können

17.01.2019  • Blog • 

Ich habe mit Marcel Remus über seinen Werdegang und seine Philosophie der 5A gesprochen: Alles anders als alle anderen. Drei Dinge sind mir dabei besonders aufgefallen...

Marcel Remus? Ist das nicht dieser Malle-Makler aus dem Fernsehen? Ja. Das ist er. Warum ich Marcel in meinen Podcast eingeladen habe? Ganz einfach: Wegen der 5A.

Seit knapp einem halben Jahr betreibe ich meinen Podcast, um herauszufinden, was Andersmacher anders machen. Andersmacher sind Menschen, die in keine Schublade passen und sich auf Grund eines biografischen Bruchs (z.B. Folge #2) oder ihrer bunten Biografie (z.B. Folge #24) von der Masse abheben. Schließlich gibt es noch die Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen vieles im Leben anders machen müssen, aber dazu auch Ja sagen (z.B. Folge #11).

Auf den ersten Blick lässt sich ein „Immobilienmakler aus dem Fernsehen“ keiner dieser Kategorien so leicht zuordnen. Vor einigen Monaten stieß ich aber auf die Lebens- und Geschäftsphilosophie von Marcel Remus. Es sind die 5A: Alles anders als alle anderen. Mir war sofort klar, dass ich mich mit einem selbsternannten Andersmacher unterhalten wollte. An dieser Stelle möchte ich dir drei Impulse zum Andersmachen mit auf den Weg geben.

Wer nicht auffällt, der fällt weg!

Ein Immobilienmakler von Mallorca der im Smoking neben einem schwarzen Pferd für sich selbst wirbt? Klingt unsinnig. Die Werbekampagne ist trotzdem erfolgreich. „Diese Kampagne spaltet und polarisiert auf Mallorca“, sagt Remus und betont, „mir ist es egal, was andere über mich denken oder reden. Hauptsache sie reden über mich.“

Also auffallen um jeden Preis? Nein, so einfach ist es dann doch nicht. Wer sich mit Marcels Lebensweg ein wenig auseinandersetzt, erfährt, dass er früher Showreiter auf der Pferdegala Apassionata gewesen ist. Pferde waren seine Leidenschaft. Kein Wunder also, dass er sein Konterfei nicht neben einem Monster-Truck, sondern einem Pferd ablichtet. Das macht das Auffallen authentisch und womöglich erst erfolgreich.

Renn um dein Leben!

Authentisch auffallen ist das eine, hart arbeiten das andere. Deswegen hat Marcel das sog. Business Jogging geprägt. Bei dieser Form der Akquise kombiniert er die sportliche Betätigung in den schönsten Gegenden der Insel mit seiner leidenschaftlichen Begeisterung für Neukundenakquise: Joggen, klingeln, pitchen. Weiter Joggen, nochmal klingeln und wieder pitchen.

Falls du jetzt denkst, dass ein Marcel Remus das heutzutage sicherlich nicht mehr nötig hat, hoffe ich, dass du weder im Vertrieb tätig noch selbstständig bist. Denn wer sich für die Arbeit am Fundament eines Business zu schade ist, wird nachhaltig von der Bildfläche des Wettbewerbs verschwinden. Marcel macht der spontane Austausch mit seinen potentiellen Kunden Spaß und gleichzeitig hält er sich fit. Kein Wunder, dass er bis heute um sein Leben rennt.

„Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben.
Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer,
es noch einmal zu versuchen.“

Thomas Alva Edison

Überlege dir mal, wem du auf Instagram folgst!

Bei meiner Vorbereitung auf das Gespräch mit Marcel wurde schnell klar, dass er vor allem Instagram als Kommunikationskanal nutzt. Auffällig dabei: Marcel hat rund 45.000 Abonnenten, aber 0 Personen abonniert. Warum? Seine Gleichung ist einfach und lautet ungefähr so: Je weniger Menschen ich folge, desto weniger Zeit verbringe ich auf Instagram. Je weniger Zeit ich auf Instagram verbringe, desto mehr Zeit habe ich für mein Business. Ergebnis: 0 abonnierte Personen.

Marcel betont dabei, dass er die Menschen, die ihm wirklich wichtig sind (dazu zählt übrigens auch sein Hund), regelmäßig sieht und jederzeit anrufen kann. „Was bringt es mir zu wissen, welchen Lippenstift Caro Daur gepostet hat, auf welcher Fashion Week Stefanie Giesinger läuft und welche Party Lewis Hamilton besucht? Das bringt mich und meinen Charakter nicht weiter.“ Wahre Worte vom Malle-Makler aus dem Fernsehen.

 

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Dr. Aaron Brückner